Website für eure Stiftung — Seriosität, die man sieht, und Förderwege, die man versteht
Eine Stiftung wird an ihrer Glaubwürdigkeit gemessen — und die erste Prüfung findet online statt. Eine Website für eure Stiftung muss den Stiftungszweck klar erklären, Förderprojekte sichtbar machen und Antragstellern den Weg ebnen. Ich baue solche Auftritte individuell und zum einmaligen Endpreis — gerade für kleine Stiftungen und Bürgerstiftungen gedacht.
- Über 25.000 rechtsfähige Stiftungen gibt es in Deutschland (Bundesverband Deutscher Stiftungen) — gemessen werden alle am selben Maßstab: online sichtbarer Seriosität.
- Kernbestand der Stiftungswebsite: verständlicher Stiftungszweck, konkrete Förderprojekte, Gremien mit Namen, Antragsteller-Infos und Tätigkeitsbericht.
- Der Antragsteller-Bereich spart Arbeit auf beiden Seiten: Förderrichtlinien, Fristen, Unterlagen-Checkliste — und die ehrliche Liste dessen, was nicht gefördert wird.
- Für Bürgerstiftungen gehört der Unterschied zwischen Zustiftung und Spende verständlich erklärt — inklusive Hinweis auf Zuwendungsbestätigungen.
- Gestaltung folgt der Rolle: ruhig, klar, gute Typografie — Zurückhaltung wirkt bei Stiftungen stärker als Marketing-Lautstärke.
- Einmaliger Endpreis von 750 € nach § 19 UStG statt Agentur-Budget oder Abo — sauber budgetierbar für schlanke Verwaltungskosten, Website gehört danach der Stiftung.
Kleine Stiftung, große Erwartungen: das Glaubwürdigkeitsproblem im Netz
In Deutschland gibt es über 25.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts (Bundesverband Deutscher Stiftungen) — die meisten davon sind klein: eine Bürgerstiftung, eine Familienstiftung mit gemeinnützigem Zweck, eine Stiftung, die aus einem Nachlass entstand. Sie fördern still und solide. Aber online stehen sie neben den großen Namen mit professionellen Auftritten — und werden an denselben Maßstäben gemessen: Wer einer Stiftung einen Förderantrag schickt, ihr zustiften will oder eine Kooperation prüft, erwartet einen Auftritt, der Ernsthaftigkeit ausstrahlt.
Das Problem: Gerade kleine Stiftungen haben oft gar keine oder eine sichtbar gealterte Website. Der Vorstand ist ehrenamtlich, die Verwaltung schlank, Digitales hatte nie Priorität. Die Folge ist ein Missverhältnis — eine Stiftung, die seit fünfzehn Jahren zuverlässig fördert, wirkt online weniger vertrauenswürdig als ein beliebiges Start-up mit hübscher Landingpage.
Ehrlich gesagt: Eine Website macht eure Stiftungsarbeit nicht besser — sie macht sie sichtbar und prüfbar. Genau das ist bei Stiftungen der Punkt. Ihr verwaltet gebundenes Vermögen für einen festgelegten Zweck; wer damit zu tun bekommt, will nachvollziehen können, wie seriös das geschieht. Die Website ist das Instrument dafür.
Was die Website einer Stiftung zeigen muss
Stiftungswebsites haben ein anderes Publikum als Vereinsseiten: weniger Laufkundschaft, dafür gezielte Besucher — Antragsteller, potenzielle Zustifter, Kommunen, Presse, gelegentlich die Stiftungsaufsicht. Diese Besucher suchen keine Unterhaltung, sondern Antworten: Was fördert ihr, wie entscheidet ihr, wer seid ihr?
Daraus ergibt sich ein klarer Kernbestand:
- Der Stiftungszweck in verständlicher Sprache — was die Satzung juristisch festlegt, erklärt die Website menschlich
- Förderprojekte mit Substanz: Was wurde gefördert, mit welchem Ergebnis — gern mit Zahlen und Bildern statt Absichtserklärungen
- Ein Bereich für Antragsteller: Förderrichtlinien, wer antragsberechtigt ist, Fristen, benötigte Unterlagen, Entscheidungsweg und -rhythmus
- Gremien mit Namen und Funktion: Vorstand, Stiftungsrat oder Kuratorium — anonyme Stiftungen wirken im Netz sofort zweifelhaft
- Die Geschichte der Stiftung und der Stifterin oder des Stifters — Herkunft schafft bei Stiftungen mehr Vertrauen als jedes Design
- Transparenzangaben: Jahresbericht oder Tätigkeitsbericht als PDF, gern orientiert an den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbands Deutscher Stiftungen
Der Antragsteller-Bereich: die unterschätzte Arbeitsersparnis
Der praktischste Hebel einer Stiftungswebsite ist der Bereich für Antragsteller — und zwar für beide Seiten. Ohne klare Informationen bekommt eure Geschäftsstelle Anträge, die nicht zum Zweck passen, unvollständig sind oder Fristen verfehlen. Jeder davon kostet Bearbeitungszeit und produziert Absagen, die niemandem nützen. Eine gute Antragsseite filtert vor: Wer sie gelesen hat, weiß, ob sich ein Antrag lohnt.
Konkret heißt das: Förderrichtlinien als lesbare Seite, nicht nur als PDF-Anhang. Eine kurze Checkliste der Unterlagen. Die ehrliche Angabe, in welchem Rahmen sich typische Fördersummen bewegen und wann die Gremien entscheiden. Und — oft vergessen — die klare Aussage, was ihr nicht fördert. Diese eine Liste erspart euch die Hälfte der aussichtslosen Anträge. Auf Wunsch ergänze ich ein strukturiertes Anfrage-Formular, das die Eckdaten eines Vorhabens abfragt, bevor der formale Antrag beginnt.
Für Bürgerstiftungen kommt die zweite Richtung dazu: Zustiftungen und Spenden. Der Unterschied — Zustiftung stärkt dauerhaft das Stiftungskapital, Spende wird zeitnah für den Zweck verwendet — gehört verständlich erklärt, samt Hinweis auf Zuwendungsbestätigungen. Die steuerlichen Details klärt der Steuerberater oder das Finanzamt; das ist keine Steuerberatung, aber die Website kann den Weg dorthin sauber vorbereiten.
Wie ich Stiftungswebsites baue — zurückhaltend, solide, zum Endpreis
Gestalterisch gilt bei Stiftungen: Zurückhaltung ist Stärke. Kein aufgeregtes Marketing-Design, sondern ein ruhiger, klar strukturierter Auftritt mit guter Typografie — seriös, ohne verstaubt zu wirken. Ich baue individuell, ohne Baukasten; effizient wird das durch meine erprobte Block-Bibliothek mit Bausteinen wie Hero, Projektdarstellung, Personen-Raster, Dokumenten-Bereich und Kontakt, die ich auf eure Stiftung zuschneide.
Grundlage ist das Vereins-Paket für 750 € — fest und einmalig: Zweck, Gremien, Förderinfos und Kontakt, dazu Aktuelles, Galerie und eine Einweisung. Add-ons ergänzen nach Bedarf: eine Spenden- und Zustiftungsseite (+200 €), eine Newsletter-Anbindung (+150 €) oder das Barrierefreiheits-Plus (+150 €). Für deutlich größere Vorhaben — etwa mehrere Förderbereiche oder besondere Funktionen — erstelle ich ein individuelles Festpreis-Angebot nach Aufwand. Alle Preise einmalig und Endpreise — ich arbeite als Kleinunternehmer nach § 19 UStG, ohne Umsatzsteuer. Für eine Stiftung, die auf Verwaltungskosten achten muss, ist das ein sauber budgetierbarer Posten.
Kein Abo, kein Wartungsvertrag: Nach der dokumentierten Übergabe gehören Domain, Zugänge und Inhalte der Stiftung. Hosting ab etwa 10 € im Monat oder in Eigenregie; Aktualisierungen — neues Förderprojekt, neuer Jahresbericht, geänderte Frist — macht ihr selbst über die einfache Pflegeoberfläche oder gebt sie mir nach Aufwand.
Warum sozialfolio — und die ehrliche Preisbegründung
sozialfolio ist eine Marke von Studio OK aus Kalkar in NRW, spezialisiert auf Websites für Vereine, Initiativen und kleine gemeinnützige Träger — Stiftungen gehören ausdrücklich dazu. Ihr arbeitet direkt mit mir: kurze Wege, klare Absprachen, keine Agenturstruktur. Zur Einordnung der Preise: Agenturen setzen für Stiftungsauftritte oft 3.000–8.000 € an, Baukasten-Abos laufen mit 10–40 € im Monat über Jahre weiter — beides schwer zu rechtfertigen, wenn Verwaltungskosten schlank bleiben sollen.
Warum meine Preise darunter liegen, sage ich so offen, wie eine Stiftung es verdient: Ich baue derzeit mein Portfolio im sozialen und gemeinnützigen Bereich auf — deshalb professionelle Websites zum Referenzpreis. Ihr bekommt Qualität, ich ein Referenzprojekt. Eine Stiftung als Referenz ist für mich wertvoll; davon profitiert ihr im Preis.
Der technische Standard passt zum Anspruch: DSGVO-konform, Impressum nach § 5 DDG, SSL, Hosting in der EU, cookielose Statistik und lokal eingebundene Schriften ohne Google-Fonts-Abmahnrisiko — dazu mobil-first und schnell. Auf Wunsch mit dem Add-on Barrierefreiheits-Plus, was gerade für Bürgerstiftungen mit breiter Zielgruppe naheliegt. So entsteht ein Auftritt, der eurer Arbeit entspricht: solide, nachvollziehbar, auf Dauer angelegt.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für eine kleine Stiftung?+
Das Vereins-Paket kostet 750 € — fest und einmalig: ein seriöser Auftritt mit Zweck, Gremien, Förderinfos und Kontakt, dazu laufend pflegbare Projekte, ein Aktuelles-Bereich und eine Einweisung. Dazubuchbar sind die Add-ons Zustiftungs-/Spendenseite (+200 €), Newsletter-Anbindung (+150 €) und Barrierefreiheits-Plus (+150 €); deutlich größere Vorhaben bekommen ein individuelles Festpreis-Angebot. Ich arbeite als Kleinunternehmer nach § 19 UStG — der genannte Preis ist der Endpreis. Laufend fällt nur Hosting ab etwa 10 € im Monat an, kein Abo.
Welche Inhalte machen eine Stiftungswebsite glaubwürdig?+
Vier Dinge tragen am meisten: der Stiftungszweck in verständlicher Sprache, konkrete Förderprojekte mit Ergebnissen, die Gremien mit Namen und Funktion sowie ein Jahres- oder Tätigkeitsbericht als PDF. Als Orientierung für Transparenz eignen sich die Grundsätze guter Stiftungspraxis des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Anonyme oder inhaltsleere Auftritte sind bei Stiftungen das größte Misstrauenssignal — Substanz schlägt Design.
Können Antragsteller über die Website Förderanträge stellen?+
Ja, in der für euch passenden Tiefe. Minimal: Förderrichtlinien, Fristen und Unterlagen-Checkliste als klare Seiten, Anträge kommen per Mail oder Post. Ausgebaut: ein strukturiertes Online-Formular, das die Eckdaten eines Vorhabens abfragt und eurer Geschäftsstelle die Vorprüfung erleichtert. Wichtig ist vor allem die klare Kommunikation, was ihr fördert und was nicht — das reduziert unpassende Anträge spürbar, auf beiden Seiten.
Wir haben nur einen ehrenamtlichen Vorstand — wer soll die Website pflegen?+
Die Pflege ist bewusst schlank ausgelegt: Bei einer Stiftung ändern sich Inhalte selten — ein neues Förderprojekt, der Jahresbericht, eine Frist. Solche Änderungen macht ihr über eine einfache Oberfläche in wenigen Minuten selbst; eine Einweisung ist im Vereins-Paket enthalten. Alternativ übernehme ich Aktualisierungen nach Aufwand, ohne Wartungsvertrag. Alle Zugänge liegen dokumentiert bei der Stiftung, unabhängig von Personen.
Müssen wir als Stiftung unsere Finanzen auf der Website offenlegen?+
Eine allgemeine gesetzliche Pflicht, Finanzzahlen auf der Website zu veröffentlichen, besteht für die meisten Stiftungen nicht — Rechenschaft gegenüber Stiftungsaufsicht und Finanzamt läuft auf anderen Wegen. Das ist keine Rechtsberatung; maßgeblich sind Satzung und Landesstiftungsrecht. Freiwillige Transparenz lohnt sich trotzdem: Ein Tätigkeitsbericht mit Fördersummen und Projekten stärkt das Vertrauen von Antragstellern, Zustiftern und Öffentlichkeit deutlich mehr, als er kostet.
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