Was kostet eine Vereinswebsite? Die ehrliche Kostenaufstellung — von 0 Euro bis Agentur
Die Preisspanne für eine Vereinswebsite reicht von scheinbar kostenlos bis weit über 5.000 Euro — und die ehrliche Antwort hängt davon ab, wie ihr rechnet. Hier bekommt ihr die komplette Kostenaufstellung: Baukasten-Abos, Freelancer, Agenturen und mein Referenzpreis-Modell, dazu laufende Kosten und die versteckten Posten, die selten jemand nennt.
Von der sozialfolio-Redaktion · Aktualisiert am 05.07.2026
- Vier Modelle, vier Preislogiken: selbst bauen (Zeit statt Geld), Baukasten (ca. 10–40 €/Monat dauerhaft), Agentur (oft 3.000–8.000 €), sozialfolio-Referenzpreis (750 € einmalig).
- Vergleicht Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre, nicht den Startpreis — Baukasten-Abos summieren sich auf 600 bis 2.400 Euro, ohne dass euch die Seite gehört.
- Laufende Grundkosten jeder Website: Domain (10–20 €/Jahr) plus Hosting (ab ca. 10 €/Monat) — zusammen grob 130 bis 260 Euro im Jahr.
- sozialfolio: das Vereins-Paket für 750 € plus Add-ons nach Bedarf (Spendenseite +200 €, Newsletter-Anbindung +150 €, Barrierefreiheits-Plus +150 €) — Endpreise nach § 19 UStG, kein Abo, kein Wartungsvertrag.
- Der niedrige Preis ist offen begründet: erprobte Block-Bibliothek statt Entwicklung bei null, plus ehrliche Referenzpreis-Phase im Portfolioaufbau.
- Rechnet versteckte Kosten mit: ehrenamtliche Zeit, Fotos, Rechtstexte-Pflege und die Wechselkosten, wenn ihr einen Baukasten wieder verlassen wollt.
Die kurze Antwort: vier Preismodelle im Überblick
Wer nach den Kosten einer Vereinswebsite sucht, findet vier grundsätzlich verschiedene Modelle. Erstens: selbst bauen — scheinbar kostenlos, tatsächlich bezahlt mit vielen Stunden ehrenamtlicher Zeit plus Domain und Hosting. Zweitens: Baukasten-Abos, üblicherweise etwa 10 bis 40 Euro im Monat, solange die Seite existiert. Drittens: Freelancer und Agenturen mit einmaligen Projektpreisen — bei Agenturen oft 3.000 bis 8.000 Euro. Viertens: spezialisierte Angebote wie sozialfolio mit einem festen einmaligen Referenzpreis — das Vereins-Paket für 750 Euro.
Wichtig für die Einordnung: Diese Zahlen sind übliche Spannen, keine Garantien — viele Anbieter veröffentlichen gar keine Preise, sondern verstecken sie hinter einem Beratungsgespräch. Genau das macht Budgetplanung für einen Vorstand so mühsam, der jede Ausgabe vor der Mitgliederversammlung begründen muss.
Der wichtigste Denkfehler beim Vergleichen: nur auf den Startpreis zu schauen. Entscheidend sind die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre — inklusive Abos, Pflege und der Frage, was passiert, wenn ihr den Anbieter wechseln wollt. Rechnen wir das der Reihe nach durch.
- Selbst bauen: ~0 € Budget, aber viele Ehrenamtsstunden
- Baukasten: ca. 10–40 €/Monat — dauerhaft
- Agentur: oft 3.000–8.000 € einmalig
- sozialfolio-Referenzpreis: 750 € einmalig, kein Abo
Baukasten-Abos: günstig gestartet, teuer geblieben
Baukästen wie Wix, Jimdo oder IONOS werben mit niedrigen Einstiegspreisen, und für den Start stimmt das auch. Die brauchbaren Tarife — mit eigener Domain, ohne Fremdwerbung, mit ausreichend Speicher — liegen üblicherweise bei etwa 10 bis 40 Euro im Monat. Das klingt harmlos, ist aber ein Abo ohne Enddatum: Über fünf Jahre summieren sich daraus rund 600 bis 2.400 Euro — für eine Website, die euch am Ende trotzdem nicht gehört.
Denn das ist der eigentliche Preis des Baukastens: die Bindung. Eure Inhalte stecken im System des Anbieters, ein Umzug zu einer anderen Lösung ist praktisch ein Neubau. Erhöht der Anbieter die Preise oder stellt Funktionen ein, könnt ihr zahlen oder von vorn anfangen. Dazu kommt die ehrenamtliche Zeit: Auch mit Baukasten muss jemand die Seite gestalten, Texte schreiben und die Rechtstexte pflegen.
Fair bleibt: Für sehr kleine Vereine mit einem Mitglied, das Freude daran hat und dranbleibt, kann ein Baukasten ein vernünftiger Weg sein. Meine ehrliche Empfehlung dazu steht im Ratgeber „Selbst machen oder machen lassen“ — die Antwort ist nicht immer „machen lassen“.
Freelancer und Agentur: was hinter den Preisen steckt
Bei Agenturen bewegen sich Vereinswebsites häufig zwischen 3.000 und 8.000 Euro — je nach Umfang, Design-Aufwand und Anspruch. Das ist kein Wucher: Eine Agentur kalkuliert Konzeption, individuelles Design, Entwicklung, Projektmanagement und Gewährleistung mit Stundensätzen, die Büro und Team tragen müssen. Für Unternehmen ist das normal. Für eine Vereinskasse, die sich aus Mitgliedsbeiträgen speist, ist es meist schlicht nicht drin.
Freelancer liegen darunter — übliche Spannen beginnen je nach Erfahrung und Region bei einigen hundert Euro und reichen bis in den niedrigen vierstelligen Bereich. Die Qualität streut allerdings stark: Vom talentierten Webentwickler bis zum Bekannten, der „auch mal eine Website gemacht hat“, ist alles dabei. Achtet bei jedem Angebot auf drei Punkte: Sind Impressum, Datenschutz und SSL sauber mitgedacht? Könnt ihr Inhalte nachher selbst pflegen? Und werden Zugänge und Domain vollständig an den Verein übergeben?
Ein Kostentreiber, der oft übersehen wird: laufende Wartungsverträge. Manche Anbieter kalkulieren den Einstiegspreis knapp und verdienen an monatlichen Pauschalen von 20 bis 100 Euro weiter. Das kann fair sein — muss aber transparent im Angebot stehen, sonst vergleicht ihr Äpfel mit Birnen.
- Agenturen: oft 3.000–8.000 € — seriös kalkuliert, aber für Vereinskassen meist zu viel
- Freelancer: große Qualitäts- und Preisstreuung — Referenzen zeigen lassen
- Immer prüfen: Rechtstexte, Selbst-Pflege, vollständige Übergabe
- Auf versteckte Wartungsverträge achten
Der sozialfolio-Referenzpreis: 750 Euro — und warum das ehrlich funktioniert
Bei sozialfolio gibt es ein klares Paket: das Vereins-Paket für 750 Euro — fest, einmalig, kein „ab“-Preis. Enthalten ist der komplette Vereinsauftritt mit bis zu etwa zehn Seiten, Terminen, Galerie, Aktuelles, Mitmachen-Seite, Rechtspaket, Google-Unternehmensprofil und Einweisung. Wer mehr braucht, bucht Add-ons dazu: die Spendenseite (+200 Euro), die Newsletter-Anbindung (+150 Euro) oder das Barrierefreiheits-Plus (+150 Euro). Und ihr müsst kein fertiges Konzept mitbringen — eine grobe Idee reicht, Gestaltung, Struktur und Texte übernehme ich. Alles Endpreise: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus — der genannte Preis ist der, den ihr zahlt.
Wie kann individuell so günstig sein, wenn Agenturen ein Mehrfaches nehmen? Kein Geheimnis, sondern Methode: Ich arbeite mit einer erprobten Block-Bibliothek — Hero, Termine, Galerie, Spenden, Kontakt und mehr. Diese Bausteine sind fertig entwickelt und werden für jeden Verein individuell zusammengesetzt und gestaltet. Ihr bekommt keine Vorlage von der Stange, aber ich fange auch nicht bei null an. Die gesparte Entwicklungszeit ist der Grund für den Preis.
Der zweite Grund ist noch ehrlicher: Ich baue gerade mein Portfolio im sozialen Bereich auf — deshalb gibt es professionelle Websites derzeit zum Referenzpreis. Faire Sache: Ihr bekommt Qualität, ich ein Referenzprojekt. Und es gibt kein Abo und keinen Wartungsvertrag — die Website gehört danach dem Verein, mit Domain, Zugängen und dokumentierten Inhalten. Änderungen mache ich auf Wunsch nach Aufwand, ihr könnt sie aber auch selbst pflegen.
- Vereins-Paket 750 €: kompletter Auftritt bis ca. 10 Seiten — Termine, Galerie, Aktuelles, Mitmachen, Rechtspaket, Google-Profil, Einweisung
- Add-ons nach Bedarf: Spendenseite +200 €, Newsletter-Anbindung +150 €, Barrierefreiheits-Plus +150 €
- Größere Organisationen: individuelles Festpreis-Angebot nach Aufwand
- § 19 UStG: keine Umsatzsteuer — genannter Preis = Endpreis
- Kein Abo, kein Wartungsvertrag — die Website gehört dem Verein
Laufende Kosten: Domain, Hosting, Pflege
Jede Website hat laufende Grundkosten, egal wer sie baut — und die sollte euch jeder Anbieter offen nennen. Die Domain kostet üblicherweise 10 bis 20 Euro im Jahr. Das Hosting, also der Serverplatz mit EU-Standort und SSL, liegt bei soliden Anbietern ab etwa 10 Euro im Monat, oft inklusive E-Mail-Postfächern. Zusammen also grob 130 bis 260 Euro im Jahr — das ist die realistische Untergrenze für einen eigenen, unabhängigen Auftritt.
Bei sozialfolio könnt ihr das Hosting über mich laufen lassen (ab ca. 10 Euro im Monat) oder komplett in Eigenregie übernehmen — beides ist ausdrücklich in Ordnung, weil euch ohnehin alle Zugänge gehören. Inhaltliche Änderungen, die ihr nicht selbst machen wollt, rechne ich nach Aufwand ab, ohne monatliche Pauschale. So zahlt ihr nur, was ihr wirklich braucht.
Zum Vergleich lohnt eine simple Rechnung über fünf Jahre: Baukasten bei 25 Euro im Monat ergibt 1.500 Euro — ohne dass euch etwas gehört. Das Vereins-Paket für 750 Euro plus eigenem Hosting ergibt im selben Zeitraum etwa 1.350 bis 1.750 Euro — mit einem Auftritt, der dem Verein gehört und individuell für euch gebaut wurde. Ab dem sechsten Jahr wird der Abstand nur größer.
Versteckte Kosten, die selten jemand einrechnet
Die teuerste versteckte Position ist ehrenamtliche Zeit. Wenn euer Kassenwart 60 Stunden in einen Baukasten steckt, taucht das in keiner Rechnung auf — aber es sind 60 Stunden, die in der Jugendarbeit, bei der Mitgliederpflege oder schlicht im Feierabend fehlen. Rechnet Eigenleistung ehrlich mit, wenn ihr Wege vergleicht. Mehr dazu im Ratgeber „Selbst machen oder machen lassen“.
Weitere Posten, die gern vergessen werden: Fotos (gute eigene Bilder kosten Zeit oder ein kleines Honorar), Rechtstexte, die aktuell gehalten werden müssen, und der große unsichtbare Posten Anbieterwechsel — wer aus einem Baukasten raus will, baut neu. Auch Fördermittel sind übrigens ein Thema: Programme wie die der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützen Digitalisierung im Ehrenamt; Details dazu im Ratgeber zu Fördermitteln.
Meine ehrliche Zusammenfassung: Eine seriöse Vereinswebsite kostet entweder spürbar Zeit oder einen fairen einmaligen Betrag — alles, was nach „kostenlos und mühelos“ klingt, bezahlt ihr später. Wenn ihr wissen wollt, was euer konkreter Fall kosten würde, sagt mir, was die Seite können soll, und ihr bekommt einen klaren Preis ohne Verkaufsgespräch.
Häufige Fragen
Was kostet eine Vereinswebsite im Durchschnitt?+
Übliche Spannen: Baukästen kosten etwa 10 bis 40 Euro monatlich — dauerhaft. Agenturen rufen für individuelle Vereinswebsites oft 3.000 bis 8.000 Euro auf, Freelancer liegen meist darunter. Bei sozialfolio kostet die individuell gebaute Vereinswebsite 750 Euro einmalig — das Vereins-Paket als fester Endpreis. Dazu kommen bei jedem Weg laufend Domain und Hosting, zusammen grob 130 bis 260 Euro im Jahr.
Warum ist sozialfolio so viel günstiger als eine Agentur?+
Aus zwei offen kommunizierten Gründen. Erstens arbeite ich mit einer erprobten Block-Bibliothek — fertig entwickelte Bausteine wie Termine, Galerie oder Spendenseite, die ich individuell für euren Verein zusammensetze, statt bei null anzufangen. Zweitens baue ich mein Portfolio im sozialen Bereich gerade auf: Die 750 Euro sind ein Referenzpreis — ihr bekommt Qualität, ich ein Referenzprojekt.
Welche laufenden Kosten hat eine Vereinswebsite?+
Unvermeidbar sind die Domain (üblicherweise 10–20 Euro im Jahr) und das Hosting (ab etwa 10 Euro im Monat bei soliden EU-Anbietern, oft inklusive E-Mail). Alles Weitere ist optional: Bei sozialfolio gibt es kein Abo und keinen Wartungsvertrag — Änderungen macht ihr selbst oder beauftragt sie nach Aufwand. Vorsicht bei Anbietern, die monatliche Pauschalen fest einbauen.
Ist ein Baukasten nicht günstiger als eine gebaute Website?+
Im ersten Jahr oft ja, auf Dauer meist nein. Ein Baukasten-Tarif von 25 Euro im Monat summiert sich in fünf Jahren auf 1.500 Euro — und die Seite gehört euch am Ende nicht, ein Umzug ist praktisch ein Neubau. Eine einmalig gebaute Website für 750 Euro plus eigenem Hosting liegt über denselben Zeitraum ähnlich oder günstiger und gehört danach komplett dem Verein.
Fällt auf die sozialfolio-Preise noch Umsatzsteuer an?+
Nein. Ich arbeite als Kleinunternehmer nach § 19 UStG und weise keine Umsatzsteuer aus — der genannte Preis ist der Endpreis. Das Vereins-Paket für 750 Euro heißt also: Ihr zahlt genau 750 Euro, ohne Aufschlag. Das macht die Kalkulation für Vorstand und Mitgliederversammlung einfach.
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Was würde eure Website konkret kosten?
Schreibt mir kurz, was eure Website können soll — ich sage euch ehrlich, ob das Vereins-Paket für 750 Euro reicht, welche Add-ons sinnvoll sind oder ob ein individuelles Angebot besser passt. Endpreis, kein Abo, keine Verkaufsschleife. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, per Mail an kontakt@sozialfolio.de oder WhatsApp.